5 Fehler beim Mittagessen (und wie sie sich vermeiden lassen)

Damit meinen wir jetzt nicht so sehr, was auf den Teller kommt. Sondern wie es auf den Teller kommt. Beziehungsweise ob es überhaupt einen Teller gibt – vor dem Computer ein Sandwich aus der Papiertüte runterschlingen kann ja auch Mittagessen sein.
•••
Frau am Handy beim Mittagessen
Foto: iStock/damircudic

1. Das Frühstück auslassen – damit fängt es schon an

Klar, wer morgens Sport macht, braucht sich zuvor nicht den Bauch vollhauen. Und manche Menschen mögen morgens einfach nichts essen. Einiges spricht aber dafür, sich doch ein gesundes Frühstück zu gönnen: Mehrere Studien deuten darauf hin, dass Frühstücker im Allgemeinen einen niedrigeren Blutdruck und ein geringeres Risiko für Herzkrankheiten haben als Menschen, die ohne Frühstück in den Tag starten. Außerdem, und hier kommen wir zum Mittagessen, steigt erwiesenermaßen die Wahrscheinlichkeit, tagsüber zu naschen und sich mittags mehr Kalorien als nötig auf den Teller zu laden, wenn man morgens nicht isst. 

2. Vor dem Computer essen

Ein Punkt, der „Multi-Tasker“ besonders betrifft: Wer beim Essen am Handy rumspielt, auf den Computerbildschirm schaut, telefoniert oder anderweitig abgelenkt ist, merkt nicht, wann er satt wird. Studien haben gezeigt, dass Versuchspersonen sich nach dem Mittagessen weniger satt gefühlt haben, wenn sie nebenbei etwas anderes gemacht haben. Zudem nahmen sich die Teilnehmer einer britischen Studie nach dem Essen doppelt so viele Süßigkeiten, wenn sie nebenher am Computer gespielt hatten, wie die Teilnehmer der Kontrollgruppe, die nicht gespielt hatte. 

Hier zum Fit mit Frodeno E-Mail Alert anmelden und keine Neuigkeiten verpassen: 

Ja, ich möchte per E-Mail informiert werden, sobald neue Inhalte auf allianz-krankenversichert.de/fit-mit-frodeno bereitstehen. Ich bin damit einverstanden, dass die Allianz Deutschland AG als Anbieterin meine E-Mail-Adresse hierfür nutzt. Diese Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen, bspw. durch Anklicken des Abmeldelinks in der jeweiligen E-Mail.

3. Saft oder Soft Drinks trinken

Viele Restaurants bieten zur Mittagszeit ein Tagesgericht oder „Sparmenü“ an, zu dem ein leckerer Soft Drink gehört – wie Cola, Spezi und Saftschorle. Klingt gut, ist es aber nicht. Eine Dose Cola enthält umgerechnet etwa sieben Teelöffel Zucker – mehr, als die Weltgesundheitsorganisation (WHO) als maximale Tagesmenge für vertretbar hält. Saft ist sogar noch schlechter, denn er enthält noch mehr Zucker als Cola. Besser: Ungesüßten Tee oder Wasser trinken, nicht bloß zum Mittagessen. Was uns in Sachen Fitness Food zum nächsten Punkt führt. 

4. Nachsalzen

Zu viel Salz gilt als ein Hauptgrund für Bluthochdruck. Daran sollten Sie denken, wenn Sie beim Essen das nächste Mal zum Salzstreuer greifen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat als Richtwert für Erwachsene sechs Gramm Salz festgelegt, die man täglich braucht. Die Menge überschreitet man leicht: Salz steckt nicht nur in Fertiggerichten, Fleisch und Wurst, sondern auch in Brot, Käse und Milcherzeugnissen! Durchschnittlich nehmen wir Deutschen am Tag neun bis zwölf Gramm Salz in Lebensmitteln zu uns, also fast doppelt soviel wie empfohlen.

5. Runterschlingen

Der Körper braucht bis zu 20 Minuten, bevor das Gehirn ein Sättigungssignal sendet. Japanische Forscher haben in einer Studie herausgefunden, dass ein enger Zusammenhang zwischen zu schnellem Essen und Übergewicht besteht. Deshalb: Legen Sie Messer und Gabel nach jedem Bissen beiseite und kauen Sie jeden Happen gründlich (es hilft, in Gedanken dabei bis 20 zu zählen).

•••
Zum Thema könnte Dich auch interessieren: