5 ganz alltägliche Geräuschquellen: Von der U-Bahn bis zum Laserdrucker

Motorenlärm von der Autobahn, Presslufthammer auf der Baustelle, laute Musik im Club – daran denkt man natürlich schnell, wenn es um Lärm geht. Wie laut schon ein einfaches Gespräch ist und warum Spinning-Stunden im Fitnessstudio besonders anstrengend für unsere Ohren sind, zeigt unsere Liste mit fünf alltäglichen Lärmquellen.
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Mann steht am U-Bahn Gleis
Foto: © Halfpoint – stock.adobe.com

1. Büro

Im Büro gibt es viele Geräuschquellen. Während die Uhr mit 20 Dezibel wirklich leise tickt, kommt ein handelsüblicher Laserdrucker gut und gerne auf 50 Dezibel. Ein Gespräch unter Kollegen erreicht bis zu 65 Dezibel, bei hitzigeren Debatten werden teilweise sogar bis zu 80 Dezibel gemessen.

2. Kantine

Tatort Kantine: Durchschnittlich 75 Dezibel ergeben Messungen beim Mittagessen in der Firma – damit ist die Kantine etwa gleich laut wie normaler Verkehrslärm. Daneben nimmt sich der Presslufthammer mit 90 Dezibel dann ja schon fast leise aus.

3. Kneipe

Lustigerweise ist es in der Kneipe anscheinend kaum lauter als in der Arbeit: Bei einer Verhaltensstudie, in der es um den Zusammenhang von lauter Musik und Alkoholgenuss ging, wurden in einer Bar bis zu 88 Dezibel gemessen. Geht ja noch. Etwas anderes ist es natürlich bei Konzerten: Da kann es schon mal 110 Dezibel laut werden. Die Schmerzgrenze unserer Ohren liegt bei 120 Dezibel.

4. U-Bahn

Ziemlich schlimm für die Ohren ist U-Bahnfahren – zwischen zwei beliebigen Haltestellen in Berlin betrug der Dauerlärm bei einer Messung 80 Dezibel. An anderen Orten zeigten die Geräte sogar 100 Dezibel an. Zum Glück verbringen wohl die wenigsten von uns längere Zeit im Untergrund.

5. Fitnesstudio

Besonders viel Krach bekommen wir ausgerechnet im Fitnessstudio ab, wo wir doch eigentlich was für unsere Gesundheit tun! Im Gym erreicht die Musik oft gefährliche Lautstärken von 100 Dezibel und mehr – am schlimmsten sind übrigens die Spinning-Stunden. Bei denen werden teils 115 Dezibel gemessen.

Richtig still wird es selten mal. Selbst auf dem Land droht Lärm: Ein Hahn, der kräht, schafft locker 80 Dezibel. Und selbst im Raum der Stille am Brandenburger Tor in Berlin maßen die Tester noch 28 Dezibel.

Dabei wäre ein bisschen mehr Ruhe wichtig für unsere Ohren, denn Lärm ist eine der Hauptursachen für Tinnitus. Experten zufolge kommt es im Jahr bei zehn Millionen Erwachsenen in Deutschland zu solchen Geräuschen im Ohr.

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