Frodenos Laufrouten – Folge 4: Frankfurt

Jan Frodeno ist viel unterwegs. Immer im Gepäck: die Laufschuhe. In unserer Serie zeigen wir Jogging-Routen, die er auf seinen Reisen entdeckt hat. Diesmal geht’s nach Frankfurt am Main.
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Karte von Jans Lieblingslaufstrecke in Frankfurt
Foto: Allianz Deutschland AG

Das sagt Jan Frodeno über die Strecke:

Wenn ich in Frankfurt laufe, laufe ich wie ein Gewohnheitstier immer automatisch die gut 10,5 km lange Rundstrecke vom Ironman Frankfurt. Die Strecke ist flach und eigentlich auch abwechslungsreich. An normalen Tagen sind sicher nicht ganz so viele Zuschauer an der Strecke wie am Wettkampftag des Ironman.

Joggen direkt am Main – inklusive Übungen für einen besseren Laufstil

Hier geht es zu Jans Laufroute auf Google Maps!

Die Lieblingsstrecke des Olympiasiegers bietet nicht nur gute Sicht auf Frankfurts berühmte Hochhäuser und Museen, sondern auch ein echtes Ironman-Feeling. Denn der Weg entlang der beiden Uferpromenaden gehört zu den offiziellen Laufrouten des europäischen Ironman. Am Wettkampftag müssen alle Teilnehmer hier viermal hintereinander ran. Wenn Sie sich nicht gerade auf einen Marathon vorbereiten, ist aber auch das einmalige Laufen der Strecke ein ideales Training. Wir zeigen Ihnen, was Sie auf der Route erwartet und geben Tipps für einen besseren Laufstil.

Starten Sie am Saalhof
Am besten beginnen Sie am offiziellen Startpunkt der Ironman-Strecke, dann haben Sie gleich einen kleinen Motivationskick. Dieser befindet sich am Mainkai auf Höhe des alten Saalhofs, eines der ältesten Gebäude der Frankfurter Altstadt. Von hier aus joggen Sie Richtung Westhafen. Wir empfehlen am Anfang ein eher langsames Tempo, damit die Muskeln sich aufwärmen können und Ihr Herz-Kreislauf-System in Schwung kommt. Wechseln Sie kurz vor dem Eisernen Steg die Straßenseite und laufen Sie runter ans Ufer.

Sightseeing zwischen West- und Osthafen
Auf Ihrem Weg zum Westhafen können Sie unter anderem auf der rechten Seite die spätromanische St. Leonhardskirche sehen. Nachdem Sie unter der Untermainbrücke hindurch gelaufen sind, haben Sie zudem einen guten Blick auf das schöne Museumsufer. Joggen Sie weiter entlang der Promenade in Richtung Friedensbrücke. An beiden Flussseiten ist an sonnigen Tagen immer viel los. Vielleicht begegnen Sie auch dem ein oder anderen Triathleten, der sich gerade für den Ironman im Juni fit macht. Schwer zu übersehen ist auch der große zylinderförmige Westhafen Tower, auf den Sie nun zusteuern. Dort angekommen, können Sie links am Tower und dem dahinter liegenden gläsernen Gebäude vorbeilaufen. Biegen Sie rechts in die Werftstraße ab, um auf die Speicherstraße zu kommen.

Die Ironman-Strecke sieht an dieser Stelle drei kleine Extra-Schlaufen vor, bevor es über die Friedensbrücke geht. Dafür können Sie zunächst wieder in Richtung Saalhof joggen. Kurz bevor es unter der Brücke hindurch geht, führt ein kleiner, von gelb-schwarzen Pfosten gesäumter Weg über die Speicherstraße. So gelangen Sie auf einen schmalen Fußgängerweg, auf dem Sie wieder nach links laufen. Vor der Schleusenstraße biegen Sie rechts auf den nach oben führenden Teil der Speicherstraße ab und kommen so auf die Friedensbrücke, die Sie überqueren. Natürlich gibt es auch einen weniger komplizierten Weg: Statt unter der Brücke hindurch zu laufen, nehmen Sie einfach die Treppen nahe der Uferpromenade.

Bevor es zum Osthafen geht, biegen Sie am Südufer zunächst rechts Richtung Universitätsklinikum auf den Theodor-Stern-Kai ab. Laufen Sie dort auf dem Fußgängerweg direkt neben der Straße. Etwa 100 Meter hinter der Haltestelle der Klinik führt Sie der Weg rechts runter ans Ufer. Die ersten drei Kilometer sind geschafft!

Jetzt laufen Sie zurück zur Friedensbrücke und Richtung Museumsufer. Durch die Bäume, die die Promenade von der Straße abgrenzen, können Sie die prächtigen Fassaden der vielen Museen erblicken. Kurz nachdem Sie unter dem Holbeinsteg durchgejoggt sind, haben Sie auch eine gute Sicht auf den fantastischen Bau des Städel Museums, das eine der bedeutendsten deutschen Kunstsammlungen beherbergt. Auch die Hochhäuser, denen Frankfurt den Spitznamen Mainhattan verdankt, sind von der südlichen Uferpromenade gut zu sehen.

An der Untermainbrücke angekommen, haben Sie etwa die Hälfte der Strecke hinter sich. Hier können Sie ein paar Übungen aus dem Lauf-ABC machen und so Ihren Laufstil verbessern. Zwei Vorschläge von uns:

1. Hopserlauf:
Um Ihre Sprungkraft zu verbessern, springen Sie beim Laufen abwechselnd mit jeweils einem Bein so stark wie möglich ab und landen danach auch wieder darauf. Wiederholen Sie die Übung 20- bis 30-mal pro Bein.

2. Seitliches Übersteigen:
Das ist ein gutes Training, um Ihre Hüfte wendiger zu machen. Sie bewegen sich seitlich vorwärts, indem Sie Ihr eines Bein immer wieder über das andere führen. Legen Sie so mindestens 20 Meter zurück. Wiederholen Sie das Ganze zwei- bis dreimal pro Bein. Nach den Übungen laufen Sie einfach weiter entlang der Promenade Richtung Osthafen.

Kurz vor der Alten Brücke gibt es nochmal etwas Besonderes zu sehen: Auf der linken Seite befindet sich eine kleine begrünte Insel mit einem auffälligen roten Haus. In dem sogenannten Portikus wird regelmäßig zeitgenössische Kunst ausgestellt. Hinter der Flößerbrücke erstreckt sich zudem das imposante Gebäude der Europäischen Zentralbank in die Höhe.

Nachdem Sie schließlich unter der Osthafenbrücke durchgejoggt sind, kommen Sie auf einen größeren Parkplatz, nicht weit von der Gerbermühle entfernt. Hier drehen Sie eine Schlaufe um die parkenden Autos und laufen wieder zurück Richtung Museumsufer. Sie haben jetzt drei Viertel der Strecke hinter sich.

Finale am Römerberg
Für die letzten rund 2,5 Kilometer sollten Sie Ihre Geschwindigkeit drosseln und in den Cool-Down-Modus wechseln. Auf der Flößerbrücke joggen Sie in gemäßigtem Tempo zurück zum nördlichen Mainufer. Auf der anderen Seite angekommen, laufen Sie zunächst kurz nach rechts auf die Eckhardtstraße und dann unter der Brücke hindurch Richtung Startpunkt und schließlich zum Ziel: dem Frankfurter Rathaus, das man auch Römer nennt.

Abschließend ein kleiner Motivationstipp von Jan Frodeno:
Lauft doch auch mal die letzten Meter zum Römer hoch und stellt Euch vor, dass hier Tausende von Zuschauern stehen und Euer Finish bejubeln das ist immer wieder Gänsehaut pur.

 

Weitere Laufrouten finden Sie hier:

Folge 1: Jans Laufroute in Köln

Folge 2: Jans Laufroute in München

Folge 3: Jans Laufroute in Hamburg

Folge 5: Jans Laufroute in Girona

Folge 6: Jans Laufroute in Saarbrücken

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