Lieber nicht! Dafür werden Radsportler im Straßenverkehr zur Kasse gebeten

Dass rote Ampeln auch für Rennradler gelten und man beim Radfahren im Dunkeln das Licht anmachen muss, ist klar. Hier kommen häufige Verstöße, für die auch ein Bußgeld fällig werden kann!
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Rennradfahrerin
Foto: iStock/dimamorgan12

1. Nebenbei Musik hören

Laute Musik spornt an, noch fester in die Pedale zu treten. Gefährlich kann es werden, wenn man dadurch die Geräusche in der Umgebung nicht mehr wahrnimmt. Wer die eigene Verkehrssicherheit und die der anderen Verkehrsteilnehmer gefährdet, wird mit 15 Euro zur Kasse gebeten.

2. Geschwindigkeit übertreten

Tempo 30 und ähnliche Geschwindigkeitsbegrenzungen gelten auch für Radsportler. Wer in der 30-er Zone innerorts bis zu zehn Stundenkilometer schneller fährt, muss mit einem Bußgeld von 15 Euro rechnen.

Das Verkehrsschild "Radweg" gilt auch für Rennradfahrer
Foto: Adobe Stock/Björn Wylezich

3. Radwege ignorieren

Wer sich den Radweg mit anderen Radlern teilt ist leicht versucht, auf die Straße zu wechseln und dort ungestört zu fahren. Sobald Radwege aber mit einem Verkehrsschild gekennzeichnet sind, müssen diese von allen Radfahrern genutzt werden. Wer trotzdem auf der Fahrbahn erwischt wird, zahlt mindestens 20 Euro. Wer durch das Fahren auf der falschen Spur andere Verkehrsteilnehmer behindert, gefährdet oder sogar in einen Unfall verwickelt, muss bis zu 35 Euro Strafe zahlen.

4. Zebrastreifen überfahren

Als Radsportler ist man leicht mit über 30 km/h unterwegs. Ein Zebrastreifen wird in dem Tempo schnell übersehen beziehungsweise überfahren. Doch auch Radfahrer müssen halten. Wer Fußgängern das Überqueren am Zebrastreifen nicht ermöglicht, kann sich ein Bußgeld von 40 Euro einhandeln.

5. Bahnschranke missachten

Einen Bahnübergang trotz geschlossener Schranke zu überqueren ist nicht nur gefährlich, sondern kann richtig teuer werden. Hier droht ein Bußgeld von 350 Euro!

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