Was Sie gegen Muskelkater tun können

Muskelkater kann viele Ursachen haben: Man probiert eine neue Sportart aus, trainiert zu intensiv oder wagt sich an ein ungewohntes Fitnessgerät. Doch wie wird man den Schmerz schnell wieder los? Und wie ließe er sich vermeiden? Hier erfahren Sie alles Wichtige über den Muskelkater.
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Mann trainiert mit Faszienrolle
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(Lesezeit: 2 Minuten)

Beim Krafttraining vor zwei Tagen haben Sie sich vollkommen verausgabt? Zunächst fühlten Sie sich blendend, aber heute können Sie kaum noch vom Bürostuhl aufstehen? Schon das Radeln zur Arbeit fiel Ihnen plötzlich schwer? Der Fall ist klar: Sie haben Muskelkater. Der tut nicht nur weh, sondern ist auch überaus lästig. Gut, wenn man weiß, wie man die Schmerzen lindern kann. Oder gleich ganz vermeidet.

 

Was ist Muskelkater?

Die Schmerzen entstehen durch kleine Risse in unseren Muskelfasern, etwa nach unbekannten oder ungewohnten Bewegungen oder der Überlastung des Körpers. Durch die Risse dringt Flüssigkeit ins Gewebe – es bilden sich Ödeme. Die Muskelfasern schwellen langsam an und dehnen sich. So entsteht der unangenehme Schmerz, der bis zu sieben Tage anhalten kann. Je nachdem, wie stark die Muskelfasern verletzt wurden.

 

Ist Muskelkater ein gutes Zeichen?

“Ohne Muskelkater war es kein richtiges Training”, denken viele Freizeit-Sportler. Doch das ist falsch. Muskelkater ist zwar nicht schlimm, besonders gut ist er deshalb aber noch lange nicht. Ein Workout mit richtiger Belastungsintensität ist auch ohne anschließende Muskelschmerzen sehr effektiv. Normalerweise heilen die Muskelfasern von selbst. Hält der Schmerz jedoch länger als eine Woche an, sollten Sie sich beim Arzt behandeln lassen. Möglicherweise ist die Verletzung dann schwerer.

 

Was hilft gegen Muskelkater?

So lange die Schmerzen akut sind, sollten Sie es ruhig angehen lassen. Geben Sie den Muskelfasern Zeit, zu heilen. Mit Wärme können Sie diesen Prozess unterstützen, denn sie fördert die Durchblutung und regt dadurch die Heilung an. Das geht zum Beispiel gut in der Sauna oder in einer Infrarotkabine. Wenn Sie aber trotz des Muskelkaters weiter trainieren, wird er schlimmer. Zerrungen und Anrisse können die Folge sein. Das heißt jedoch nicht, dass Sie sich gar nicht bewegen dürfen. Konzentrieren Sie sich einfach auf eine andere Muskelgruppe. Auch leichte Bewegung kann helfen, wie zum Beispiel Rad fahren oder Spazieren gehen. Mit einer sogenannten Faszienrolle können Sie zudem behutsam die Faszien in Bewegung bringen und Flüssigkeitsstaus im Muskel auflösen. Faszien sind Teil des Bindegewebes. Sie legen sich um unsere Muskeln, Knochen und Organe.

 

Wie kann ich Muskelkater vermeiden?

Zunächst sollten Sie die körperliche Belastung sowie deren Dauer immer schrittweise und langsam steigern. Damit das Training dennoch effektiv ist, sollten Sie Ihren Körper beim Workout durchaus fordern. Gehen Sie dabei aber nicht gleich aufs Ganze. Wichtig ist, die Muskeln vorher gut aufzuwärmen. So machen Sie sie funktionstüchtiger und beugen Verletzungen vor.

 

 

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