Wintermüdigkeit – So viel Schlaf brauchen Sie in der dunklen Jahreszeit wirklich

Erst kürzlich wurden die Uhren auf Winterzeit zurückgestellt. Und wir bekamen eine Stunde Schlaf geschenkt. Fitter fühlen wir uns deshalb im Winter aber nicht. Stattdessen scheinen wir dauernd müde zu sein. Woher das kommt und was Sie dagegen tun können, erfahren Sie hier.
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Brennende Nachttischlampe
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(Lesezeit: 2 Minuten)

In der kalten Jahreszeit fühlen sich viele von uns häufiger müde und kraftlos als im restlichen Jahr. Das liegt meist daran, dass wir unser Schlafpensum nicht an die Saison anpassen. Doch warum ist das Schlafbedürfnis im Winter überhaupt höher? Das hat mehrere Gründe: Sobald es dämmert, bildet der Körper das Schlafhormon Melatonin. Da es im Winter oftmals tagsüber düster ist und es bereits am frühen Abend dunkel wird, werden wir schneller müde und kommen morgens schwerer aus dem Bett. Zudem bewegen wir uns weniger als im Sommer und es fehlt an Vitamin D, da die Sonne nicht mehr so kräftig scheint. Wissenschaftlich ist daher erwiesen: Wir brauchen im Winter tatsächlich eine halbe Stunde mehr Schlaf.

 

Was passiert, wenn ich nicht genug schlafe?

Generell schlafen wir alle ganzjährig zu wenig, bestätigt jetzt eine Studie aus Kanada, für die Wissenschaftler das Schlafverhalten von 10.000 Menschen über ein Jahr lang untersucht haben. Im Schnitt schlafen wir nämlich nur sieben Stunden. Besonders für Sportler ist das jedoch nicht genug. Denn wer sich viel bewegt, braucht mehr Zeit, um sich im Schlaf zu regenerieren. Schon unabhängig von der Jahreszeit brauchen Sportler daher etwa eine Stunde mehr Schlaf. Folgen von Schlafmangel sind nicht nur Konzentrationsschwierigkeiten und verminderte Leistungsfähigkeit, auch das Training ist durch die fehlende Regeneration weniger effektiv. Darüber hinaus altern wir auch schneller.

 

Was kann ich gegen Wintermüdigkeit tun?

Um die dauerhafte Müdigkeit zu bekämpfen, müssen Sie zunächst akzeptieren, dass Ihr Körper auf Umweltveränderungen reagiert. Planen Sie daher im Winter mehr Zeit für Ihren Schlaf ein – für Sporttreibende doppelt wichtig. Im Alltag können Sie sich zudem mit einfachen Tricks helfen, um etwas munterer zu werden.

 

1. Gehen Sie raus

Natürliches Tageslicht und frische Luft sind die beste Kombination, um die Müdigkeit abzuschütteln. Versuchen Sie daher so viel wie möglich draußen zu sein. Gehen Sie zum Beispiel in den Mittagspausen spazieren und legen Sie einen Teil Ihres Arbeitswegs auch mal zu Fuß zurück.

 

2.  Bewegen Sie sich

Auch Sport hilft, Geist und Körper aufzuwecken. Gehen Sie morgens eine Runde Joggen oder machen Sie nach Feierabend Nordic Walking. Unter freiem Himmel, versteht sich. Doch Vorsicht: Ab minus zehn Grad sollten Sie draußen nur noch in einem gemäßigten Tempo laufen, da Sie ansonsten zu schnell zu viel Wärme verlieren. Achten Sie zudem darauf, genug zu trinken. Besonders im Winter fällt dies vielen schwer.

 

3. Sauerstoff tanken

Fenster auf und frische Luft rein: Durch regelmäßiges Lüften können Sie zu Hause und im Büro dem Winter-Blues entgegensteuern. Holen Sie so die erfrischende und kühle Winterluft regelmäßig hinein. Angenehmer Nebeneffekt: So vertreibt man auch die trockene und sauerstoffarme Heizungsluft. Das weckt die Lebensgeister und fördert zudem auch Ihre Konzentration.

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